pressestimmen zu früheren produktionen:
1. (Auszüge aus Pressestimmen zu "Mich fragt ja keiner" von Claus Dethleff)
'... ein Gewitter scharfer Worte... Dethleff verstand es großartig, sein Publikum mit einem kurzweiligen und Bauchmuskel reizenden Mix aus Kabarett und Songs für sich zu gewinnen.'
(Südkurier, 26. Oktober 1998)
'... im gut besuchten TNT bot er eine bunte, mehr als zweieinhalbstündige Nummern- Revue... der Kinderpsychologe Prof. Dr. Peter Rast, der Schlachthofarbeiter, der Prolo mit Oberlippenbart - Zeitgenossen, die Claus Dethleff überzeugend auf die Bühne bringt. Das ist nicht nur Comedy, das geht tiefer, solche Nummern zählen zu den stärksten Momenten des Abends... eine Reihe origineller Ideen und erstklassige RockNummern. Claus Dethleff verfügt über eine beachtliche Gesangsstimme und spielt virtuos Gitarre, das bewies er etwa mit wunderbaren Adaptionen von Sting-, Gary Moore- und Alphaville- Titeln. Schon allein - aber nicht nur - der Musik wegen war eine Zugabe fällig.' (Landeszeitung Lüneburg, 18. Mai 1998)
'Zu den Höhepunkten des Programms zählte zweifellos die "wissenschaftliche" Analyse eines Kinderbuches über Osterhasen... Köstlich auch die Darstellung des betrunkenen Möchtegern- Machos oder die Szene auf dem Arbeitsamt... einen angenehmen Kontrast zu den oft bösen und bissigen Bemerkungen bildeten die teilweise sehr sensiblen Rocksongs, am berührendsden der heimweherfüllte Nordsee- Blues. Es gelingt Claus Dethleff, sein Publikum zweieinhalb Stunden lang mit einem wahren Feuerwerk intelligenten Wortwitzes bei der Stange zu halten.'
(Sächsische Zeitung, 24. März 1998)
... Claus Dethleff hat alles, was ein Kabarettist braucht.
Zum Beispiel schauspielerisches Talent. Gerade die Akribie
in der Darstellung seiner Charaktere und seine geschickten
Formulierungen weisen ihn als Vollblutkabarettisten aus.'
(Neue Westfälische Zeitung)
'...Wer
das Programm "Eggs & Sausage" erlebt hat, der
hat Tom Waits' Musik vielleicht zum ersten Mal wirklich verstanden...
... und so singt Claus Dethleff denn auch mit der Stimme eines
geprügelten Hundes, der noch ein letztes Mal bellt, ehe
er liegen bleibt. Zur feinfühligen Klavierbegleitung
von Markus Zimmermann erschafft Claus Dethleff für "Burma
Shave" eine suggestive Stimmung, in der Romantik und
Verzweiflung, Dramatik und Ausweglosigkeit zugleich anklingen.
Dabei ist Dethleff klug genug, zwischen den Stücken ganz
er selbst zu bleiben. Anstatt in eine gezwungene Rolle zu
verfallen, nutzt er die Zeit für Hintergrund-informationen...
Claus Dethleff... gibt so dem Drama ein Gesicht, das Tom Waits
in seiner Ballade "Alice" vertont hat. Umso mehr
leidet man mit jedem Wort, das Claus Dethleff singt...
...Da Dethleff und Zimmermann nicht mit einer ganzen Band
aufwarten können, hüllen sie altbekannte Stücke
in ganz neue Arrangements. Dabei platzt so mancher Knoten,
den der Meister in seinen eigenen Aufnahmen nicht entwirren
konnte. "Downtown Train" etwa verliert allen schwerfälligen
Ballast, prescht hungrig und unersättlich voran.
...Mit umwerfendem Witz schlüpft Claus Dethleff in die
Rolle des torkelnden Gossenpoeten, singt von Kneipen, "in
denen du die Kellnerin nicht mal mit dem Geigerzähler
findest" und wo dein Gesprächspartner "ein
geistiger Zwerg mit dem IQ einer Zaunlatte" ist. Claus
Dethleff und Markus Zimmermann ist ein Programm gelungen,
das sowohl der Tom-Waits-Kenner als auch der neugierige Zufallsgast
mit Gewinn gebannt verfolgt. Zur größten Leistung
zählt, dass die beiden Musiker alle Stil-Häutungen
dieses musikalischen Landstreichers über 30 Jahre hindurch
nachvollziehen - ganz nach einem Motto von Tom Waits, der
sagte: "Man muss in Bewegung bleiben. Immerhin hat noch
kein Hund ein fahrendes Auto angepinkelt."...'
(Südkurier,
9. November 2004)
'Fesselnde
Geschichten musikalisch verpackt...
...vom Anfang an, den Pianist Markus Zimmermann mit simpler
aber bestechender Percussion und düsteren Klavierklängen
einleitete, schufen die beiden Musiker eine wohlig-schaurige
Stimmung. Der Abend lebte von den kleinen Geschichten,
die Claus Dethleff zu den Songs erzählte...
...Geschichten sind auch die Songs selber. Und Claus Dethleff
hatte das überirdische Talent, kleine, oft auch "unbedeutende"
Dinge so fesselnd zu erzählen, dass man ihm stundenlang
hätte zuhören können. Seine Erzählkunst
ist eine Gabe...
... Dethleffs zweite Gabe ist seine Stimme. Ähnlich
rauchig und timbremäßig sehr nah an Waits erzeugten
Göttergaben wie "In the neighbourhood"
oder das wundervolle "The piano has been drinking,
not me" eine kollektive Gänsehaut. Das lag sicher
auch am brillianten, manchmal klassisch, manchmal jazzig
angehauchten Klavierspiel von Markus Zimmermann. Weitere
Höhepunkte waren das magnetisierende "Time"
mit passendem Hintergrund und das unsterbliche "Downtown
Train" als Zugabe.
Da draußen spielen sich die Geschichten ab: Claus
Dethleffs zeigt in Richtung Leben, von dem er so fesselnd
erzählt und singt.'
(Schwäbische Zeitung, 8. November 2004)
